26/11/2016



Meine Reise hat begonnen und somit Hallo vom anderen Ende der Welt oder besser gesagt ni hao!
Momentan befinde ich mich in Hong Kong. Hinter mir liegen schon vier Ziele: Beijing, Shanghai, Huangshan und Zhangjiajie.
Da China so gut wie alle nützlichen Internet-Seiten gesperrt hat und es sehr umständlich und mühsam ist auf diese Seiten zu kommen, lest ihr den Post etwas verspätet.

Da ich nun meinen Trip begonnen habe wird mein Blog überwiegend aus Reisethemen bestehen. Trotzdem will ich probieren bisschen Abwechslung in das Ganze reinzubringen, damit es nicht nur Fotos zeigen und Erzählen ist.
Falls ihr irgendwelche Anregungen und Ideen habt, könnt ihr sie mir gerne hier lassen.






Beijing. 8 Tage. 


Mein Flug nach Beijing war sehr lang und stressig, da ich überhaupt nicht gut mit Flügen umgehen kann.
Aber! Ich bin angekommen. Vollkommener Jetlag. Den ersten Tag komplett verschlafen. Aber es ging weiter.
Ich bin in zwei Hostels in Peking geblieben aus organisatorischen Gründen und habe daher jede Menge Leute kennengelernt. Erstaunlicherweise unheimlich viele Deutsche. Alle waren sehr offen und freundlich, das Personal miteinbegriffen.

Ich lasse euch unten die Hostels da und eine kleine Review, falls ihr auch plant nach Peking zu reisen!

Für mich waren meine Sightseeing-Spots klar, aber dadurch dass man so viele Leute kennenlernt, kamen auch unheimlich viele dazu, von denen ich noch nicht mal gehört hatte.

Von Tradition zur Moderne. Von Natur und Kultur zu Smog.
Sowohl klischeehafte Attraktionen wie the Great Wall of China, die verbotene Stadt und der Tiananmen Squre, als auch unzählig viele Tempel und Märkte waren im Programm. Ich fasse mich kurz.




The Great Wall of China
Wenn ihr in einem Hostel oder Hotel wohnt dann fragt nach Guided Tours. Man kann die Mauer zwar alleine besichtigen, aber die touristischen Stellen an der Mauer sind nur gut für die, die ein Foto machen wollen und dann von den Massen an Leuten weggedrängt werden.
Ich war mit einer Tour aus dem Hostel an einem ruhigen Stück der Mauer 4 Stunden lang wandern. Es war ein kaum restauriertes Stück der Mauer, sodass man sie in ihrer ursprünglichen Form bewundern kann.
Super anstrengend. Muss man gesehen haben. Aber einmal gesehen reicht dann auch.









Die verbotene Stadt 
Ein Meisterwerk der Architektur. Wunderschöne Gebäude, riesige Fläche, einfach beeindruckend. Ich empfehle den Audio Guide zu kaufen, anstatt eine Guided Tour zu machen. So kann man sich so viel Zeit nehmen, wie man möchte und man kann sich aussuchen was man sehen will und was nicht.
Hier gilt selbes: Ein Must-See, aber einmal genügt.






Tempel

Ich habe mir 3 Tempel angeguckt aber keiner kann mit dem Summer Palace mithalten. Wunderschöne traditionelle Architektur kombiniert mit wilder Natur. Felsen klettern, anstatt Treppen steigen.
Wunderschöner Ausblick. Man kann dort 20 Minuten oder den ganzen Tag bleiben.
Werde diesen Ort für immer im Kopf behalten. Ich würde da noch 100 mal hin gehen.







Märkte 
Sehr empfehlenswert für Essen ist der Foodmarket bei der großen Shopping Street. Ich weiß die Adresse nicht, aber er ist sehr berühmt und nicht zu übersehen: Wer sich darauf einlassen will Skorpion, Seepferdchen oder Tausendfüßler zu probieren ist dort gut aufgehoben. Ich hatte genug Spaß beim zugucken. 
Für den ganzen anderen Schnick Schnack ist der Pearlmarket klasse. Händler fangen bei unglaublich teuren Preisen an, aber man kann auf die lächerlichsten Preise runterhandeln. (Beispiel: "Real Cashmere" Schaal. Angefangen bei 400 rmb {ca. 54€}, bekommen für 80 rmb {ca. 10€} ) 


Ein Wort zum Essen. Ich war sowohl auf den Straßenmärkten als auch in schicken Restaurants am essen. Man sollte vorsichtig sein, aber bei chinesischem Essen sollte man sich keine Sorge machen. Das Wort "bu la" sollte man sich einprägen denn das heißt "nicht scharf". Und glaubt mir: Chinesen essen verdammt scharf. 
Worauf man acht geben sollte sind kleine Imbiss Buden die westliches Essen verkaufen, da Asiaten oft nicht genau wissen wie man westliches Essen zubereitet. Davon kann man gerne mal ne Woche platt liegen. 



Meine Empfehlungen

* Bleibt in Hostels. Auch wenn ihr das Geld für Hotels habt. Ich war in Peking nicht einen Tag alleine unterwegs, da man einfach so viele Leute kennen lernt. 

* Nehmt euren Schülerausweis/Studentenpass/oder ähnliches mit. Egal ob abgelaufen oder gültig, man kriegt so gut wie überall Studenten Rabatt. Wenn ihr keinen habt versucht es mit irgendeiner Karten wo ein Foto von euch drauf ist. Sogar an großen Touristen Attraktionen kann das Personal kaum Englisch also wenn die Karte auf einer anderen Sprache ist tun sie wahrscheinlich nur so als ob sie diese überprüfen. Hat schon sehr oft bei Leuten die ich kenne geklappt. 

* Habt immer Bargeld da. Viele nehmen keine Karte an, egal ob Hostel, Geschäft oder Restaurant. 


Wie fand ich Beijing? Toll. Man hat sehr viel bestehende Kultur in so einer Großstadt zu sehen. 
Smog? Oh ja. Wenn es schlechteres Wetter ist macht dieser sich ordentlich zu spüren. Aber das gehört nunmal irgendwie zu Peking dazu. 


Meine Hostels: 

Beijing Saga International Youth Hostel 
Lage: 3/5 
Personal: 5/5 
Essen: 5/5 
Sauberkeit (Mehrbettzimmer): 4/5 
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 2,5/5 

Leo Hostel 
Lage: 5/5 
Personal: 5/5 
Essen: 5/5 
Sauberkeit (Mehrbettzimmer): 3,5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 3/5


Danke fürs lesen. 
Nächster Post: Shanghai/Zhanjiajie/Huangshan 


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Kommentare:

  1. Hallo Linda, Danke für die Bilder. Rufen bei mir Erinnerungen wach. Vor einigen Jahren haben wir unsere Tochter, die in China lebt, besucht.
    Liebe Grüße Elisabeth

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    1. Das ist ja cool! Beijing ist aber auch eine tolle Stadt.

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