20/03/2018






Nach einer anstrengenden Klausurphase hab ich nicht gewartet um all diesen Stress von der Uni zu vergessen. Einen Tag nach meiner letzten Klausur begab ich mich mit meiner guten Freundin Olivia in den Urlaub. 4 Tage auf der schönen und warmen Insel Lanzarote und 5 Tage in dem leider etwas verregneten, dennoch atemberaubenden Stadt Madrid.

Hier ist ein kleines Video von den Eindrücken beider Städte! 


Von dem kalten Deutschland auf das warme Lanzarote. Lanzarote gehört zu den Kanarischen Inseln und hat somit auch in Wintermonaten angenehm warme Temperaturen. Zwischen 20-25 Grad in der Sonne, allerdings mit ziemlich viel Wind, weswegen sich die Sonne nicht so stark angefühlt hat. (Sehr förderlich für wunderschöne Sonnenbrände)

Wir haben uns ein Hotel mit All Inclusive gebucht, da es zu dieser Jahreszeit super günstig war und wir beide erstmal vollständig entspannen wollten. Allerdings haben wir nicht die ganze Zeit am Pool gesessen und Cocktails geschlürft.
Lanzarote ist sehr bekannt für die Krater und Vulkanlandschaft. Dort sind riesige Nationalparks, die diese Landschaft am Besten in Szene setzen. Allerdings sollte das Wetter nicht so schön sein und Regen war auch vorhergesagt, deswegen ließen wir die Tour in die Nationalparks aus. Als wir dann gesehen haben, dass das Wetter doch nicht so übel war, haben wir uns entschieden auf einen Vulkan in der Nähe von unserem Hotel zu klettern.
Montaña Roja. Der Weg nach oben ging relativ fix, war allerdings durch den starken Wind ein bisschen holprig. Einmal oben angekommen kann man um den riesigen Krater rum gehen, was wir dann auch getan haben. Der Blick von oben war unfassbar schön! 









Am nächsten Tag entschieden wir uns eine zweite charakteristische Aktivität von Lanzarote zu erkunden und das ist das Schnorcheln. Also schnappten wir uns Fahrräder und liehen uns ein Schnorchelset aus und radelten zum angeblich besten Ort zum Schnorcheln; Playa de Papagayo.
Der Weg dort hin war sehr anstrengend aber lustig. Wir sind bestimmt 2 Stunden eine Strecke geradelt und waren auch weit und breit die einzigen Fahrradfahrer; alle anderen sind mit dem Auto an uns vorbei geflitzt und haben sich wahrscheinlich gedacht, was für Idioten wir wohl sind so eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Von dem holprigen, steinigen Weg gab es einige blaue Flecken und noch zusätzlichen Sonnenbrand.
Als wir dann angekommen sind stellten wir fest, dass wir leider nicht schnorcheln können, da die Wellen viel zu wild und hoch waren. Trotzdem haben wir den Tag an diesem schönen kleinen Strand genossen und sind auch später, als die Wellen nicht Tsunami-artig waren, ins Wasser gesprungen.






Nach diesen viel zu kurzen 4 Tagen in der Sonne haben wir uns in den Flieger nach Madrid gesetzt. Für uns beide war es das erste Mal in Madrid und wir waren beide sehr begeistert. Mit dem Wetter hatten wir mehr oder weniger Glück. Es waren immer um die 10 Grad warm und es hat super selten genieselt. Leider kam die Sonne nur echt wenig raus. 
Wir haben uns für ein super schönes Hostel, namens Mola Hostel, entschieden, was super modern war und sehr gute Einrichtungen hatte. Dort haben wir viele Backpacker und andere Reisende in unserem Alter kennengelernt, mit denen wir Besichtigen und Feiern gegangen sind. Am ersten Tag sind wir selber zu zweit ein bisschen rumgelaufen und haben die schönen Straßen von Madrid erkundet. Wir haben uns den Royal Palace und ein paar schöne Kirchen angeschaut, aber auch Parks und z.B die ägyptischen Tempel aus dem 9. Jhd.








Am zweiten Tag, nach dem Feiern, haben wir uns erstmal ordentlich ausgeschlafen und sind danach weiter durch die Stadt geschlendert und über schöne Ecken und Gebäude gestolpert.
Leider waren einige Gebäude unter Renovierungsarbeiten, weswegen wir diese leider nicht bestaunen konnten. 








An einem bisschen regnerischen Tag haben wir uns in das Museo del Prado verzogen. Ein großes Kunstmuseum für alle Kunst bis zum 19. Jhd. Ich als Kunstliebhaberin fand es sehr schön. Allerdings war es riesig groß und nach einer gewissen Zeit ein bisschen eintönig, da alle Gemälde aus ungefähr der selben Epoche stammen und deshalb sowohl thematisch als auch im Stil super ähnlich sind.
Allerdings ist das El Prado das schönste Kunstmuseum in Madrid, also auf jeden Fall einen Besuch wert. Studenten kommen hier umsonst rein.




Die Gärten von El Retiro sind ebenfalls einen Spaziergang wert. Leider hat es bei uns dort ein bisschen geregnet, weswegen wir die Gärten nicht komplett besichtigen wollten. Allerdings haben auch die wenigen Eindrücke auf dem Weg gereicht um zu sagen, das El Retiro super schön ist!
An unserem letzte Tag entschieden wir uns eine Free Walking Tour von Sandemans zu machen. Die Tour wurde von einem sehr lustigen Guide geführt war super interessant und sehr empfehlenswert!
Nicht nur haben wir über die Geschichte von Madrid gelernt sonder ebenso, zum Beispiel, über den Ursprung der Tapas.











Sehr viele leckere Mahlzeiten und gegangene Kilometer später endete dann leider auch unser schöner kurzer Urlaub. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden welcher Teil mir mehr gefallen hat. Der Strand, Entspannung und Sonne oder wunderschöne Architektur, Menschenmassen und Stadtleben.
Beides hatte etwas für sich und ich bin sehr froh, das wir uns auch entschieden haben beide Orte zu besuchen.



Was ist mit euch, seid ihr eher Städtetripler oder Strandurlauber?





Bis zum nächsten Mal

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